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Die Truppen und ihre Magie

Die Streitkräfte und die Magie der Lakaien bilden eine untrennbare Einheit, denn beide sind ein Aspekt derselben Sache.

Den Hauptteil der Truppen der Lakaien machen die Getreuen aus. Diese Lakaien sind sterbliche Menschen, die sich den Reihen der untoten Legionen angeschlossen haben und in die Fußstapfen der Massen getreten sind, die nach der Verbannung der Propheten einst aus Chronopia flohen. Ihre massiven Helme tragen das Zeichen des Herrschers der Finsternis. Sie tragen lange, wallende Roben und kämpfen mit Schild und Schwert. Sie bevorzugen rote und weiße Kleidung mit dem Zeichen ihres düsteren Gottes. Sie sind absolut fanatisch und wahre willenlose "Lakaien", die in der Gewißheit kämpfen, daß sie auch nach dem Tod der Reihen der Armee ihres Meisters nicht verlassen werden.

Die Verlorenen weilten ursprünglich unter den Lebenden, bis sie ihre Seelen endgültig an die Mächte der Dunkelheit verloren. Als Getreue töteten sie so viele Gegner der Propheten, daß das Böse in ihnen die Überhand gewann und sogar ihre Körper entstellte. Die Verlorenen verwandeln sich langsam in abstoßende Monstren und sind stets an vorderster Front zu finden, wo sie mit ihren riesigen Streitäxten die Ungläubigen niedermetzeln.

Aus den Reihen der Blutritter, einer Eliteeinheit der Getreuen, gehen die Anführer der Streitmächte der Finsternis hervor. Sie sind die Offiziere der infernalischen Armeen und unterstehen direkt dem Finsteren selbst. Diese bemitleidenswerten Kreaturen sind die Namenlosen und mit Haut und Haar dem Verderben anheimgefallen.

Die Wächter der sieben Tore der Hölle verliehen den Nekromanten, engen Vertrauten der vier Propheten, besondere Kräfte, die ihnen die Macht geben, die Toten auferstehen zu lassen. Auf den Schlachtfeldern streifen die Nekromanten mit ihren wilden Aasbestien umher, die das Fleisch der Toten fressen, damit ihre Herren sie als untote Skelette wieder aufs Schlachtfeld schicken können. Einige sagen, daß sogar die Nekromanten einst Menschen waren. Wenn ihre hageren und verfallenen Gestalten jedoch die Toten zu neuer Schlächterei antreiben, fällt es schwer diesen Erzählungen zu glauben. Auf ihren Köpfen ruhen gehörnte Totenschädel, und ihre Kleidung ist alt und zerschlissen. Sie bewegen sich langsam und gekrümmt und stützen sich stets schwer auf ihre knorrigen Totenstäbe. In diesen Stäben, die aus den Knochen der Wirbelsäulen ihrer Opfer gefertigt wurden, steckt die dämonische Kraft des Zwielichtreichs, die sie einst verdarb und auf den finsteren Pfad des Todes zog.

Die wiederbelebten Toten sind die Knochenhorden, deren Skelettkrieger das Rückgrat vieler Armeen der Lakaien bilden. In ihr sind alle Rassen der Erde vertreten, seien es nun Erstgeborene, Schwarzblüter, Elfen oder Zwerge. Alleine der staksige Gang dieser Alptraumkreaturen und ihr scheinbar ständiges dämonischen Grinsen genügt, um die Moral der gegnerischen Truppen zu zerstören.

Neben den Nekromanten und ihren Knochenhorden kämpft noch eine Schar von Dämonen in den Reihen der Lakaien, die durch die Gebete und Opferungen der Propheten direkt aus der Hölle herbeigerufen wurden.

Der größte Stolz der Streitmächte der Finsternis sind die Chaosfürsten. Ihnen, den ehemals ranghöchsten Lakaien, die vor dem Sturz Kardinäle der alten Kirche waren, wurden große Fähigkeiten und großes Wissen verliehen. Doch die Macht des Bösens, das in ihre Seelen eindrang, entstellte ihre Körper und hinterließ tiefe und häßliche Narben in ihrem Geist. Sie sind die Chaosfürsten, die ihre deformierten Gesichter hinter Masken verbergen, die aus dem Feuer der Hölle selbst bestehen. Sie beschützen die Hörner der Anrufung und geben zu Beginn jeder Schlacht mit ihrem schmetternden Klang das Signal zum Beginn des Gemetzels. Ihr tödliches Heulen vermag sogar ein Tor zum Zwielichtreich zu öffnen und noch mehr Dämonen herbeirufen.

Die Dämonen des Zwielichtreichs sind vielfältig, doch sind sie allesamt tödlich und bieten einen entsetzlichen Anblick. Die ersten Höllenkrieger, die durch die großen Malströme in die Welt von Chronopia gelangten, waren die Zwielichtkrieger. Sie sind groß und breitschultrig, aber von erstaunlicher Schnelligkeit. Diese Dämonen bevorzugen große und gekrümmte Schwerter und Schilde sowie reich verzierte Rüstungen. Sie werden oft als Stoßtruppen eingesetzt, da sie sich mit solcher Wucht auf den Gegner stürzen, daß sie ihn meist zu Boden reißen und dann wild mit ihren Waffen auf ihn einhacken.

Die Schattenkrieger sind menschenähnliche Wesen, die von den Chaosfürsten aus dem Schattenreich herbeigerufen wurden. Ihre Heimat liegt angeblich noch hinter den Zwielichtebenen. Sie sind von unterschiedlicher Statur, besitzen jedoch alle große Klauen und Schädel mit fliehender Stirn. Ihre Zeit auf der Welt von Chronopia ist begrenzt, und ein Chaosfürst muß ihre materielle Gestalt stabilisieren. Ihr Hunger nach dem Fleisch von Sterblichen ist schier unstillbar, und ihre rasiermesserscharfen Klauen wüten schrecklich unter ihren Feinden. Die gepeinigten sind mysteriöse Dämonen, deren kräftige Oberkörper an der Taille enden und den Blick auf ihre Eingeweide freigeben, die sie auf dem Boden hinter sich herschleifen. Nur die Macht des Finsteren hält sie am Leben. Sie ziehen sich mit ihren muskulösen Armen voran und werden sich wie rasend ins Schlachtgetümmel, wo sie ihre Dutzende von haifischartigen Zähne und ihre gehörnten Schädel in die Leiber ihrer Feinde rammen. Ihr einziger wirklicher Wunsch ist es jedoch, im Kampf selbst den Tod zu finden, um ihrem unaussprechlichen Qualen ein Ende zu bereiten.

Der Todesbote ist ein Dämon von großer, gedrungener Gestalt, der auf dem Schlachtfeld alles vernichtet, was sich ihm in den Werg stellt. An seinen Leib klammern sich die Finsterschwingen, kleine bösartige Dämonen, die sich in Scharen auf die Gegner des Todesboten stürzen.

Über den Schlachtfeld kreisen die Höllenschwingen, die sich auf der Luft auf ihre unglücklichen Opfer stürzen, und sie mit ihren langen Speeren angreifen.

Die furchterregendsten Krieger der höllischen Streitmächte sind die Augen des Finsteren. Sie sind die persönlichen Elitesoldaten des Finsteren. Sie tragen kunstvoll gefertigte und geschmückte Helme, in deren Mitte ein blutrot leuchtender Edelstein eingefaßt ist und die keine Augenschlitze besitzen. Sie sehen nicht, sondern spüren den Haß und die Angst ihrer Feinde, die wiederum ihre kalte Blutgier anfachen .Sie tragen zwei Schwerter und finden trotz ihrer Blindheit immer, was sie suchen.

Diese und noch mehr Kreaturen befinden sich in den verwesten Reihen der Lakaien, die für die Propheten der Finsternis Rache an denen üben, die sie als Verräter betrachten. Die anderen Rassen, die sich weigern, vor dem Gott der Finsternis niederzuknien und die sie in ihrer größten Not aus ihren Königreichen verstießen, müssen in ihren Augen ebenso büßen wie die Erstgeborenen.

Angesichts der Scharen von Dämonen, die sich täglich in die Armeen der Lakaien einreihen, ist es für die anderen Rassen nicht leicht, sich selbst ins Herz zu blicken und doch nicht den sicheren Untergang zu sehen.




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Ersterstellung am 30.12.2014. Letztes Update am 30.12.2014.

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