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Die Söhne des Kronos

Als er die Identität des Namenlosen erfuhr, der die Lakaien in dieser Schlacht kommandierte, wusste Zazen, dass er unweigerlich in die Ereignisse hineingezogen werden würde, die in der Steppe ihren Lauf nahmen. Als er von Valymirs Plänen hörte, der den Wahrhaftigen König angreifen wollte, hatte er keine andere Wahl, als zu handeln.

Die Folgen seines Eingreifens haben den Beziehungen zwischen den Häusern der Elfen grossen Schaden zugefügt. Als Herzog Valymir in den Vorgehen des Drachengrats den Angriff auf den Wahrhaftigen König befahl, beriet sich Zazen mit dem jungen Herzog Heliac. Heliac war sich nicht sicher, ob man Valymir ob seiner Handlungen verurteilen sollte, denn genau wie Valymir sah er die nahenden Ereignisse als eine Gelegenheit, das Schicksal des Wahrhaftigen Königs ein für alle Mal zu besiegeln. Heliac beugte sich jedoch Zazens Autorität und schickte eine Depesche an seinen Vasallen in der nördlichen Inselstadt Solas.
In dieser Angelegenheit sprach Zazen für das Haus der Sonne, und seinen befehlen sollte ohne Widerspruch Folge geleistet werden.

Zazen bat auch Herzog Attalus vom Haus des Silbernen Siegels, die Stärke und die Marschrichtung von Nemeths Armee zu bestätigen. Attalus verliess die Stadt Midir, die hoch in den bergigen Eisfeldern liegt, und machte sich auf zu den Kristallhöhlen auf der Insel inmitten des Bleichen Flusses. Dort befahl er den Eishexen, den Vormarsch der Lakaien mit Hilfe de Eisorakels zu beobachten.

Attalus berichtete, dass sich die Streitkräfte der Lakaien an dem Wall der Ahnen vereinen würden und dass der "Kriegerherzog" Tsar den Wahrhaftigen König auf Geheiss Herzog Valymirs angegriffen habe. Noch immer zögerte Zazen, denn er hatte erfahren, dass sich die Söhne des Kronos dem Wall näherten. Sie hätten Nemeth vielleicht ein oder zwei Tage aufhalten können, doch sie hatten keine Chance gegen die vereinten Streitkräfte Nemeths und Negrals, also bat er widerwillig das Haus des Blutroten Phönixs, die Inselstadt Solas zu verlassen und Negrals Armee in den schmalen Bergpässen aufzuhalten.

Der einzige Trost, den Zazen bei der gesamten Geschichte für sich beanspruchen kann, ist die Tatsache, dass der wahrhaftige König nun in seiner Schuld steht und dass die Seele des Kommandanten der Lakaien ewigliche Ruhe gefunden hat; wenn auch durch die Hand des Wahrhaftigen Königs selbst.




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Ersterstellung am 31.12.2014. Letztes Update am 31.12.2014.

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