Heldentruppen in der Welt von Chronopia

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Heldentruppen in der Welt von Chronopia

Beitrag von Kahn Varon » So 20. Sep 2015, 21:09

Die Heldentruppen (nur für die die später gerne ab und an damit umgehen möchten)

Sie werden bestimmt durch eine Hauptrasse die gewählt werden muß. Zudem wird vorerst ohne Magie gespielt.
Außer Stygianer und Lakaien sind alle anderen Rassen als Hauptrasse zugelassen. Die gewählte Hauptrasse muß mindestens 70% der Heldentruppe ausmachen die restlichen 30% können aus allen anderen Rassen frei gewählt werden ( auch Stygianer und Lakaien ).
Die Rassen zählen als ganzes und werden nicht in Clans und ähnliches unterteilt.
Zwerge, Elfen, Söhne des Kronos, Schwarzblüter und Erstgeborene.
Dem Heldentrupp steht ein Held aus der gewählten Hauptrasse als Anführer vor.

Ein Heldentrupp kann entweder nur Stygianer oder Lakaien als Verstärkung aufnehmen.
Jede Einzelfigur oder Kampfverband darf nur einmal vorhanden sein und jede Einzelfigur muß durch einen Kampfverband der gleichen Rasse ausgeglichen werden.
Als besonderes zu den Kampfverbänden:
Sie bestehen bei Verbänden mit Anführer aus einem Anführer plus 1-2 Kämpfer und bei führerlosen Verbänden aus 2 Kämpfern. Es können keine Standarten und ect. mitgeführt werden.
Anführer von Kampfverbänden können auch als Helden geführt werden, sie können dann aber später keine Kampfverbände mehr anführen.

Fernkampfverbände (Einheiten) maximal 50% der Heldentruppe
Jede Einzelfigur oder Kampfverband die über eine Waffe verfügt (gen) die mehr als 5 cm Reichweite hat zählt als Fernkampfeinheit, das gilt auch für Schablonenwaffen.

Kämpfe der Heldentruppen
Es müssen mindestens 50% der Truppen in den Kampf ziehen aber maximal dürfen nur 75% der Truppen kämpfen. Der Rest muß im Hauptlager als Bewachung dienen und die eventuell verwundeten Helden pflegen.
Verwundete Helden regenerieren für jeden Kampf den die Hauptstreitmacht ohne sie führt eine Wunde zurück. Helden die ihre Wunden nicht zur gänze regeneriert haben ziehen dann mit den restlichen Wunden in den Kampf.
Helden die im Kampf sterben müssen auf eine Tabelle mit einem W20 würfeln welches Ereignis sie trifft.
Es wird dann möglich sein das sie dann auch wirklich tot sind oder aber mit einem Handicap wieder erweckt werden. Der Tod kann manchmal gnädiger sein als ein Leben mit schweren Wunden.

Als Sonderstellung darf der Anführer der Heldentruppe mit einer kleinen Aufwertung beginnen, näheres dazu später.

Wünschenswert wäre es auch sich eine kleine Geschichte zum Anführer und den Namen der Truppe auszudenken oder gar mehr ganz nach belieben, ihr könnt innerhalb der Truppe Titel oder dergleichen vergeben das bleibt euch überlassen. Dabei bitte den Hintergrund der Hauptrasse im Auge behalten. Die Heldentruppe können Söldner, Adelige, Soldaten, Abenteurer oder ähnliches sein lasst also eurer Phantasie freien Lauf.
In einzelnen fällen kann ein einzelner Held einer Armee zugeteilt werden wenn sie Auftragskämpfe ausführt, aber dazu später mehr.

Für die Heldentruppen werden Kampangen ausgewiesen in denen sie Erfahrung und Goldwerte sammeln können um so nach und nach einzelne Werte verbessern zu können. Diese werden anhand einer Tabelle vorgegeben und auch begrenzt, das können zbsp. Verbesserungen der Werte oder Spezialfähigkeiten sein.



Dieses ist ein vorerst noch unfertiger Entwurf aber Herby wartet nun schon so lange gespannt darauf. Also bitte keine Panik entwickeln es kommt noch schlimmer ;).
Der Kahn rief

und die Schwarzblüter kamen
bereit zum Kampf und fordernd das Blut der Feinde

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Re: Heldentruppen in der Welt von Chronopia

Beitrag von DeScha » So 27. Sep 2015, 15:19

Wie wäre es wenn du uns erstmal etwas zu dem Hintergrund von deinen Heldentruppenkonzept erzählst.

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Re: Heldentruppen in der Welt von Chronopia

Beitrag von Kahn Varon » So 27. Sep 2015, 21:17

den Hintergrund hatte ich schon mal erwähnt, aber bei den vielem Text wird man nicht alles so einfach finden.
Aber als Kurzinfo dazu.

Hintergrund
Damals vor über 10 Jahren als wir noch eine riesige Gruppe waren und leider abzusehen war das Chronopia zumindest kurzfristig das zeitliche segnet, habe ich mir überlegt dem Spiel noch ein wenig Tiefe zu geben damit alle bei der Stange bleiben und die folgenden langen Monate (war unsere Hoffnung) und später Jahre ......
So erschufen wir eine große Weltkarte die in Hexfelder unterteilt war, ein Inselreich welches wir bevölkerten, jeden gehörte eine Startinsel eine Stadt usw., durch ein Punktesystem hat man pro Zugrunde auf der Landkarte Punkte erlangt die man in den Ausbau seiner Stadt, Häfen, Berg-Minen, Wunder, Armeen und vieles mehr investieren konnte.
Der Stadtausbau machte die Stadt stärker und reicher und auch die anderen Dinge ergaben dann zusätzliche Punkte, man konnte sehr kriegerisch spielen oder sich mehr um den Ausbau seiner Wirtschaft kümmern.
Es war möglich andere Spieler anzugreifen oder neutrales Gebiet welches dann stellvertretend von einem anderen Spieler verteidigt wurde. Durch Siege in Feindgebieten konnte man seine Landfläche vergrößern welches wiederum mehr Punkte pro Zugrunde einbrachte. In der Zugrunde wurde gebaut, Armeen ausgehoben oder vorhandene verstärkt aber nur bis jeweils zu einem maximal zulässigen Wert. Nach der Zugrunde wurden dann die Kämpfe die sich in der Zugrunde ergeben haben ausgekämpft und beim erneuten treffen aller Spieler wurde dann wieder eine neue Zugrunde ausgeführt.

Die Kämpfe der Armeen wurden aber weiterhin normal ausgeführt, die Geländeart beim kämpfen war vorbestimmt durch das Gelände auf welchen sich die Armeen trafen, jedes Hexfeld war schon eine vorbestimmte Geländeart (aufgemalt). Wald, Wüste, Dschungel usw.... auch Klima wurde schon teilweise berücksichtigt, sowie die Windrichtung für die Transportflotten zu Lande und zu Luft (Reichweitenänderung durch Rückenwind und Gegenwind).

Je größer ein Reich wurde um so stärker wurde es mit der Zeit, aber auch die Grenzen zu anderen wurden länger und der Nachschub von Truppen konnte nur in Städten oder Forts erfolgen. Gutes Beispiel hierfür das römische Reich, es war stark mächtig aber hatte überall Krieg und Truppen war oft nicht immer rechtzeitig da wo sie sein müßten.

Das sollte zur Welt erstmal reichen, denn nun kommen noch die Heldentruppen

Als wir irgendwann merkten das dauert sehr viel länger als ein paar Monate bis Chronopia wieder wirklich produziert wird, ja da habe ich mir gedacht wir brauchen noch etwas für kleine schnelle Kämpfe um einfach mal gänzlich anders spielen zu können. Aus diesem Grund erschuf ich dann flink die Heldentruppen auch mit dem Hintergedanken unsere Leute bei der Stange zu halten, denn noch hofften wir ja..............

Die Heldentruppen agierten auch auf der Welt waren aber frei von Hoheitsgebieten, sie konnten sich überall frei bewegen und wurden mit Aufträgen versorgt.
Dies waren dann Szenarienartige Kämpfe teilweise gegen andere Heldentruppen oder aber auch von mir frei erfundene Gegner die dann als Gegner auftauchten. Auch für diese Szenarien gab es natürlich Punkte die man in den Ausbau seiner Heldentruppe investieren konnte.

Ein kleines Bsp. welches mir sehr gut gefallen hatte.
Der Heldentrupp nahm einen Auftrag an, die Tochter eines hochgestellten Adeligen nebst kleiner Leibgarde zur ihrer Hochzeit mit einem ihr fremden Mann zu begleiten (beschützen), denn überall lauern Gefahren.
Was die Helden aber nicht wußten die Tochter wollte den Mann nicht heiraten, denn sie hatte schon einen geliebten und der hatte rein zufällig viele Freunde und so kam es wie es ja kommen sollte der Trupp wurde angegriffen und die liebliche Braut nahm sofort die Flucht auf. Gedeckt durch die kleine Leibwache und die ranstürmenden Feinde versuchte sie das Gelände zu verlassen.

Als Anmerkung die Leibgarde hat nur verteidigt und versucht der Tochter den Rücken frei zu halten und die Kämpfer ihres geliebten war der Heldentruppe nicht wirklich gewachsen und mußten erst die Tochter erreichen. Verloren hatte der Heldentrupp dann wenn die Tochter es schafft bis zum Spielfeldrand zu kommen.
Aber als Trost, für vorbestimmte Teilerfolge gab es auch schon Punkte zu erlangen.
Meistens wußten (oder dachten das zumindest) die Spieler was sie erwartet und konnten dann ihre Truppe entsprechend von dem was sie zur Verfügung hatten zusammenstellen. Es konnte aber auch mal passieren das der Kampf halt nicht am Ziel stattfand sondern schon auf den Weg dahin, oder aber das das Lager mit dem Rest der Truppe während dieser Zeit überfallen wurde.
Die Heldentruppen waren ein Fun-Produkt was viel Spaß gemacht hatte. Ob sich das so realisieren läßt weis ich nicht, aber einen Versuch wäre es wert.
Auf jedem Fall werden einzelne der Helden im Laufe der Zeit zu richtigen kleinen Persönlichkeiten und es tut dann einen ein wenig leid wenn solch eine Figur dann tatsächlich mal stirbt. Das ist ein wenig so wie mit einem Rollenspielcharakter den man schon sehr lange spielt und dann völlig unerwartet das zeitliche segnet.

Ich hoffe das du das mit Hintergrund gemeint hattest, wenn nicht auch nicht schlimm denn so weist du nun den Grund warum es die Truppe gab bei uns.
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